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Bildungszentrum Neuss wird von Frauenrath und nesseler grünzig erstelltMusikschule, Volkshochschule und Fernuniversität unter einem Dach als ÖPP-Projekt Frauenrath und nesseler grünzig erhielten den Auftrag für Planung, Bau, Finanzierung und Betrieb des neuen Zentrums für Bildung der Stadt Neuss. Nach rund 20-monatiger Bauzeit soll das Gebäude, das die Musikschule, die Volkshochschule sowie die Fernuniversität Hagen dann gemeinsam nutzen, schlüsselfertig übergeben werden. Die Baukosten in Höhe von 17,6 Millionen Euro sowie die anfallenden Finanzierungskosten werden über einen Zeitraum von 20 Jahren gestundet. Für Betrieb und Gebäudeunterhalt zeichnet ebenfalls die Bietergemeinschaft verantwortlich. Beide mittelständischen Bauunternehmen engagieren sich seit Jahren in dem in Deutschland noch jungen Realisierungsverfahren des „ÖPP“ und haben bereits ÖPP-Projekte ausgeführt. Beim Projekt Neuss hat man die Kompetenzen gebündelt. Nach den Planungen wird ein Gebäude entstehen, das die historische Stadtkante mit der noch freizulegenden Stadtmauer sowie weitere historische Fundamente wieder erlebbar macht. Für den dreigeschossigen Bau mit einem zusätzlichen Staffelgeschoss hat das Architekturbüro J. + J. Viethen aus Erkelenz eine ruhige und zurückhaltende Fassadengliederung vorgesehen, die durch eine helle Natursteinfassade aus Quarzit geprägt ist. Große Glasflächen im Foyer ermöglichen die Sicht in allen Ebenen. Neben dem großzügigen Eingangsbereich und den rund 120 Unterrichts-, Vortrags- und Arbeitsräumen sind eine Lehrküche, Zeichensäle, ein Gymnastikbereich sowie eine Bibliothek für die Fernuniversität vorgesehen. In dem Ensemble- und Veranstaltungsraum mit rund 200 Plätzen kann zukünftig den Ergebnissen des Unterrichts gelauscht werden. Das Grundstück war bereits seit römischer Zeit fortlaufend besiedelt und hat durch seine zentrale Lage in unmittelbarer Nähe zum historischen Rheinhafen der Stadt Neuss verschiedene Nutzungen erlebt. Das Baugelände zählt zu den letzten nach dem Zweiten Weltkrieg noch nicht wieder genutzten innerstädtischen Freiflächen in Neuss. Zuletzt war das innerstädtische Baugelände zwischen Brückstraße und Hymgasse bis 2004 als Omnibusbahnhof genutzt worden. Im November 2007 hatte der Rat der Stadt Neuss beschlossen, Errichtung und Betrieb des neuen Bildungsgebäudes im Rahmen eines PPP-Verfahrens zu realisieren. Nach mehreren Verhandlungsrunden erhielt die Bietergemeinschaft durch den Rat der Stadt Neuss in seiner Sitzung am 13. Februar den Zuschlag. Ausschlaggebend war neben der architektonischen Bewertung das Gesamtkonzept der Bieter hinsichtlich der Preisgestaltung, der Bauqualitäten und der Konzeption der Betriebsleistung. Nach Vertragsunterzeichnung erfolgt nun die Bauantragsplanung, der Baubeginn wird voraussichtlich im Sommer 2009 erfolgen. 2.848 Zeichen inkl. Leerzeichen
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